Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Fatima-Freunde,
nachdem ich mehr als 20 Jahre bei fe-Medien, dem Buch- und Zeitschriftenverlag der Fatima-Aktion, beschäftigt und seit sechs Jahren im Vorstand unseres Vereins mitarbeiten darf, wurde ich nun Anfang Februar zum neuen Vorsitzenden gewählt. Dafür ein herzliches Vergelt’s Gott, das entgegengebrachte Vertrauen weiß ich zu schätzen.
Wenn ich auf die letzten zwei Jahrzehnte zurückblicke und sehe, was die Fatima-Aktion in all den Jahren geleistet hat und wie der zugehörige fe-Verlag gewachsen ist, erfüllt es mich mit Stolz und Dankbarkeit Teil dieser Mission sein zu dürfen. Einer Mission, die ohne Ihr Zutun, Ihre Unterstützung – seien es Ihre Gebete, Ihre Spenden, Ihre Mithilfe bei der Verbreitung zahlreicher Broschüren, Gebetsheftchen und Andachtsbildchen und nicht zuletzt der Verbreitung der Fatima-Botschaft – so nicht möglich wäre.
Aber blicken wir nicht nur zurück, sondern schauen wir nach vorne. In einer Zeit, in der scheinbar weltweit plötzlich wieder das Recht des Stärkeren zählt und der Glaube vielerorts verwässert und selbst bei kirchlichen Mitarbeitern die Verkündigung leider oft ins Abseits gerät, muss die Bitte der Gottesmutter um Gebet und Umkehr weiter in die Welt getragen werden. Gerade jetzt, wo nahezu jedes Thema nur noch polarisierend erlebt wird und ein vernünftiger Diskurs, ein faires, respektvolles Gespräch oftmals kaum mehr möglich scheint, sind wir alle aufgerufen einen Moment innezuhalten, uns zu besinnen. Nur so können wir erkennen, wo wir uns verrannt haben und umkehren müssen. Hören wir auf den Evangelisten Markus: „Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“
Wie leicht ist es oft, anderen kluge Ratschläge zu geben, und wie schwer kann es dagegen sein, eben jene selbst zu befolgen. Immer gilt es im Kleinen, bei sich selbst zu beginnen und mit gutem Beispiel voran zu gehen – auch wenn das nicht einfach ist. Wie schön, wie aufbauend und ermutigend ist es, dabei eine Mutter wie die Gottesmutter Maria an der Seite zu haben und zu wissen, dass sie uns immer unter Ihren schützenden Mantel nimmt und bei ihrem Sohn ein gutes Wort für uns einlegt.
Erinnern wir uns gemeinsam der Erscheinungen der Gottesmutter Maria in Fatima: In schockierenden Bildern hat sie dort drei Kindern einen Blick in die Hölle gewährt, aber sie hat ihnen auch gezeigt was uns rettet, nämlich Hingabe, Aufopferung und Gebet.
Helfen Sie bitte mit und lassen Sie uns gemeinsam für Frieden in unseren Familien, Gemeinden und in der Welt beten. Bitten wir Maria um Ihre Fürsprache und entfachen wir einen Gebetssturm.
Im Gebet verbunden,
Mario Paoli (im März 2026)